Fachanwältin für Sozialrecht

Nach der Bundesrechtsanwaltsordnung und der Fachanwaltsordnung verleiht die zuständige Anwaltskammer beim Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse und besonderer praktischer Erfahrungen die Fachanwaltsbezeichnung für das Sozialrecht.

Dieser Titel wird nur dann verliehen, wenn die besonderen theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen auf diesem Fachgebiet erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die berufliche Ausbildung und die praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird.

Die Rechtsanwaltskammer Sachsen hat mir auf Grund meiner nachgewiesenen speziellen Kenntnisse und meiner intensiven Tätigkeit auf dem Gebiet des Sozialrechts im Jahr 2005 den Titel "Fachanwältin für Sozialrecht" verliehen.

Aktuelle Artikel zum Sozialrecht

Seit 01.01.2005 ist das SGB II in Kraft. Darin wurden die bisherigen Leistungen der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe zu einer einheitlichen Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes zusammengeführt.

Das Arbeitslosengeld II orientiert sich nicht mehr am früher erzielten Arbeitsentgelt, sondern soll das notwenige Existenzminimum abdecken.

Anspruch auf diese Leistung haben alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, also nicht nur arbeitslose Leistungsempfänger, sondern auch Beschäftigte oder...

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Das SGB IX sichert, dass behinderte Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilhaben können, fördert ihre Selbstbestimmung und setzt das Benachteiligungsverbot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG um.

Zu diesem Zweck regelt es Leistungen des Staates zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen und von Behinderung bedrohter Menschen und sichert einen besonderen Schutz für Schwerbehinderte in der Arbeitswelt, insbesondere durch einen besonderen Kündigungsschutz,...

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In der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem SGB V folgt die Versicherungspflicht aus konkret im Gesetz geregelten Voraussetzungen.

So unterliegen insbesondere Arbeitnehmer die gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind, Bezieher von Leistungen nach dem SGB II und SGB III, Landwirte, Künstler, Behinderte in Werkstätten, Studenten und Rentner der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht.

Versicherungsfrei sind allerdings Beschäftigte, deren regelmäßiges Arbeitseinkommen die...

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Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist im SGB VI geregelt. Versicherungspflichtig zur Rentenversicherung sind diejenigen, die ausdrücklich im Gesetz aufgeführt sind, insbesondere also gegen Arbeitsentgelt oder zur Beraufsausbildung Beschäftigte, bestimmte selbstständig Tätige, arbeitnehmerähnliche Selbstständige und Bezieher von Krankengeld, Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Versicherungspflicht auf Antrag...

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Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat am 10.05.2016, L 11 R 4048/15, einem Arbeitgeber Recht gegeben, der mit seinen Mitarbeitern eine Änderung des Arbeitsvertrages vereinbart hatte. Der Bruttolohn wurde abgesenkt; dafür erhielten die Mitarbeiter Tankgutscheine, Restaurant-Schecks, Erholungsbeihilfen und Kinderbetreuungszuschüsse. Auf diese Sachleistungen waren keine oder nur pauschale Sozialabgaben zu zahlen.

Die zuständige Rentenversicherung musste dies bei einer Betriebsprüfung...

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