Fachanwältin für Sozialrecht

Nach der Bundesrechtsanwaltsordnung und der Fachanwaltsordnung verleiht die zuständige Anwaltskammer beim Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse und besonderer praktischer Erfahrungen die Fachanwaltsbezeichnung für das Sozialrecht.

Dieser Titel wird nur dann verliehen, wenn die besonderen theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen auf diesem Fachgebiet erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die berufliche Ausbildung und die praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird.

Die Rechtsanwaltskammer Sachsen hat mir auf Grund meiner nachgewiesenen speziellen Kenntnisse und meiner intensiven Tätigkeit auf dem Gebiet des Sozialrechts im Jahr 2005 den Titel "Fachanwältin für Sozialrecht" verliehen.

Aktuelle Artikel zum Sozialrecht

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat am 10.05.2016, L 11 R 4048/15, einem Arbeitgeber Recht gegeben, der mit seinen Mitarbeitern eine Änderung des Arbeitsvertrages vereinbart hatte. Der Bruttolohn wurde abgesenkt; dafür erhielten die Mitarbeiter Tankgutscheine, Restaurant-Schecks, Erholungsbeihilfen und Kinderbetreuungszuschüsse. Auf diese Sachleistungen waren keine oder nur pauschale Sozialabgaben zu zahlen.

Die zuständige Rentenversicherung musste dies bei einer Betriebsprüfung...

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Nach Ansicht des Bundessozialgerichtes in seinem aktuellem Urteil vom 24.04.2015, B 4 AS 39/14 R ist der automatisierte Datenabgleich der Jobcenter zur Ermittlung von Kapitalerträgen nicht verfassungswidrig.

Geklagt hatte ein Leistungsbezieher aus Bochum, der sich mit einer vorbeugenden Unterlassungsklage gegen die Anfrage der Behörde beim Bundeszentralamt für Steuern wehrte. Von dort werden Auskünfte dazu erteilt, inwieweit für den Leistungsbezieher Freistellungerklärungen zu Kapitaleinkünften...

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Das Landessozialgericht München hat in einer Entscheidung vom 29.04.2014, L 3 U 619/11, einem Berufskraftfahrer Recht gegeben, der von der beklagten Unfallversicherung eine höhere Verletztenrente unter Anrechnung seiner Spesen erreichen wollte.

Er machte geltend, dass er sich auf seinen Fahrten ausschließlich von selbstbereiteten Broten und mitgeführten Getränke ernährt habe. Da er in der Kabine des Autos geschlafen und kostenlose Duschen benutz habe, hätten die vom Arbeitgeber steuer- und...

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Wie das Bundessozialgericht in einer aktuellen Entscheidung vom 18.11.2014, B 4 AS 12/14 R, festgestellt hat, müssen sich Minderjährige fehlerhaftes Verhalten ihrer Eltern nicht zurechnen lassen.

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Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 09.04.2014, Aktenzeichen 12 K 998/13, zu Lasten eines Beamten entschieden, dass eine Ohnmacht und die sich daraus ergebenden gesundheitlichen Folgen, rechtlich nicht als Dienstunfall zu werten sind.
Dies gilt auch dann, wenn diese Bewusstseinsstörung während eines vom Arbeitgeber angeordneten Gespräches eintritt und auf das Erschrecken des Mitarbeiters wegen der ihm zur Last gelegte Vorwürfe zurückzuführen ist.
Im entschiedenen Fall wurde der...

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